537/2022 Der Frieden beginnt in uns

Liebe Leserin, lieber Leser,

in der letzten Woche kam ich (Anja) in einem Frauenkreis mit anderen Frauen zusammen und zu Beginn schwirrten unsere Stimmen aufgeregt durch den Raum. Der Krieg in der Ukraine war ausgebrochen und auch bei uns ein Thema.

Meinungen, Urteile, Bewertungen und Einschätzungen wurden ausgetauscht und die Stimmung wurde merklich drückender. Dann ergriff unsere Seminarleiterin das Wort. Ihre Worte finden Sie in unserem Beispiel und damit stand das nächste Coachingbriefthema für uns fest.

Herzliche Grüße aus Jena und Bielefeld

Anja Palitza & Olaf Hartke

Thema: Der Frieden beginnt in uns

Zitate: „Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
(Albert Einstein)

„Die Jagd nach dem Sündenbock ist die einfachste.“
(Dwight D. Eisenhower)

„Das Gebet nützt der ganzen Welt, denn der Frieden beginnt zu Hause und in unseren eigenen Herzen. Wie können wir Frieden in die Welt bringen, wenn wir keinen Frieden in uns haben?“
(Mutter Teresa)

„Friede beginnt damit, dass jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.“ (Thich Nhat Hanh)

„Wenn wir Frieden wollen, müssen wir Frieden sein. Frieden ist eine Praxis, keine Hoffnung.“
(Thich Nhat Hanh)

„Die Liebe und das Mitgefühl sind die Grundlagen für den Weltfrieden – auf allen Ebenen.“
(Dalai Lama)

Beispiel: Unsere Seminarleiterin sagte:
„Ich höre von Euch Analysen, Urteile, Meinungen und alles was Ihr sagt, scheint sich nur um das Außen zu drehen. Doch wo seid Ihr als Mensch? Wo ist Euer Herz? Wer zum Frieden beitragen möchte, kann nur bei sich beginnen. Wer urteilt, bewertet und meint, dass es so etwas wie Täter und Opfer gibt, ist nach meiner Ansicht nicht mit sich verbunden. Der Krieg hat doch nicht erst jetzt begonnen. Er tobt schon seit langem. Er begann genau genommen in uns selbst. Denn solange wir uns noch selber verurteilen, angreifen, abwerten oder mit uns selbst im inneren Krieg stehen, kann kein Frieden im Außen gelingen. Wir schaffen es ja noch nicht mal, dass wir in unserer Familie und im Umgang mit unseren liebsten Menschen die „verbalen Waffen“ ablegen. Wir brauchen mehr Menschen, die sich fragen: ‚Was würde die Liebe jetzt tun?‘, und die dann ihrem Herzen folgen.“

Information: So oft sind wir mit unseren Gedanken entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft unterwegs. Wir hadern mit Vergangenem oder sorgen uns um Kommendes. Diese Gedanken im Großhirn erscheinen uns manchmal so sehr real, dass unser Limbisches System sie mit der Wirklichkeit verwechselt und Gefühle generiert. Doch bilden unsere Gedanken, ausgelöst durch Nachrichten und Gespräche wirklich die Wirklichkeit ab?

Nein, aus unserer Sicht nicht. Denn in unseren Gedanken sind all unsere Glaubenssätze über die Welt und die Menschen und ebenso zahlreiche weitere Bewertungen und Urteile enthalten. Diese Art von „Wirklichkeit“ erschafft jeder Mensch in seiner Gedankenwelt – auch die „Wirklichkeit“ unserer individuellen Mitmenschen. In der „Wirklichkeit“ der eigenen Welt ist jeder andere Mensch genau das, was wir über ihn oder sie denken. Und diese Person kann auch niemand anders für uns sein, als genau das, was wir denken. Das kreieren wir selbst. Wir sind der Schöpfer und die Schöpferin unserer eigenen Wirklichkeit und damit auch für die Art und Qualität dieser Wirklichkeit verantwortlich.

Doch sind unsere Gedanken wirklich wahr? Wie kann ich persönlich sicher sein, dass meine Gedanken wahr sind? Würde ich dafür 100 € verwetten oder 1.000 €?

Würden Sie 10.000 € darauf verwetten, dass ein Mensch böse ist? Wenn Sie Lust haben, machen Sie dieses Gedankenspiel einmal mit:

(Wenn Sie keine Lust haben, dann lesen Sie nach dem blauen Text weiter.)

OK, Du bleibst… Gedankenspiel beginnt:

Stell Dir einen Menschen vor, bei dem Du sicher bist, dass er böse ist. Sei Dir bei diesem Menschen so sicher, dass Du wetten magst. Setze gedanklich 10.000 € darauf, dass dieser Mensch böse ist. Nun begegne gedanklich Deinem Wettgegner, zu einer Wette gehören ja mindestens zwei Menschen. Dieser Mensch ist Deine Wette eingegangen und hat 10.000 € darauf gesetzt, dass der Mensch, um den es in Eurer Wette geht, gut ist. Die Wirklichkeit Deines Wettgegenübers ist, dass dieser Mensch wirklich gut ist.

Dein Wettgegenüber kommt übrigens aus einem anderen Land und spricht eine andere Sprache. Dieser Mensch hat eine andere Kultur und ist ganz anders aufgewachsen als Du. Er hat andere Lebenserfahrungen, andere Überzeugungen und Glaubenssätze.

Wer gewinnt die Wette? Ihr braucht einen Schiedsrichter oder eine Schiedsrichterin. Es ist grad keiner da, den Ihr – Du und Dein Wettpartner – übereinstimmend anerkennen könnt.

Übrigens, Du befindest Dich in diesem Gedankenspiel gerade als Gast im Heimatland Deines Wettpartners. Ein Schiedsrichter ist nicht da, aber zehn andere Menschen und die teilen sofort das Urteil Deines Wettpartners: Der Mensch, um den es in Eurer Wette geht, ist gut. Weitere 100 Menschen sagen das. Tausende Menschen stehen Schlange, um es Dir zu sagen. Sie erzählen Dir von dem Menschen, um den es in der Wette geht. Mehr und mehr erfährst Du von den Menschen über den Menschen, um den es in Eurer Wette geht. Sie alle erzählen Dir von ihrer Wirklichkeit und weshalb dieser Mensch gut ist. Wie lange beharrst Du darauf, dass der Mensch böse ist?

Willkommen in der Welt von „Gut und Böse“.

„Willst Du Recht haben oder glücklich sein?“, fragte der Philosoph Rumi, auf den sich Marshall Rosenberg oft bezog.      

Also – würdest Du unter diesen Bedingungen – Du allein mit Deiner Meinung gegen Tausend andere – gern in der Wette bleiben oder lieber aussteigen? Würdest Du jetzt real 10.000 € darauf wetten, dass ein Mensch böse ist?

Falls Du innerlich „Ja“ sagst, weil Du einen Menschen vor Augen hast, bei dem Du ganz sicher bist, dass er böse ist, dann könntest Du jetzt auf die Idee kommen, die Spielregeln für dieses Gedankenspiel, in dem wir uns hier befinden und in dem ja bislang wir die Regeln gemacht haben, einmal zu verändern.

Du könntest sagen, dass in Deiner Welt Du ja hier in Deutschland bist, in der zivilisierten westlichen Welt. Und hier gibt es auch Hunderte und Tausende von Menschen, die ebenso wie Du darauf wetten, dass dieser Mensch in der Wette böse ist. Alle würden erzählen können, weshalb dieser Mensch böse ist. Und gemeinsam proklamiert Ihr lautstark, dass Ihr die Wette gewonnen habt.

Könnt Ihr die anderen Tausenden überzeugen, dass Ihr Recht habt? Wer bekommt jetzt den Haufen Geld, der da in der Mitte liegt, wenn kein Schiedsrichter, den alle anerkennen, da ist?

Wenn Ihr Euch nicht einigen könnt – sind es dann die Schnelleren und Stärkeren?

Jetzt könntest Du sagen, nein, nein, in einen gedanklichen Krieg lasse ich mich in diesem Gedankenspiel nicht hineinziehen. Du könntest sagen, da mache ich nicht mehr mit – ich lasse das Geld einfach liegen und wende mich ab.

Machst Du noch mit, wenn wir noch einen Gedanken dranhängen?

Wir ändern jetzt auch mal die Fokussierung – versprochen.

OK, Gedankenspiel geht weiter… Du wendest Dich ab, und lässt das Geld liegen. Du blickst nochmal über die Schulter und siehst, Dein Wettpartner lacht und hebt es auf; geht freudestrahlend und jubelnd damit zurück in seine Welt… und jetzt kommt die Umfokussierung:

Spür mal in Dich hinein, wie geht es Dir mit dieser Situation, auch wenn sie nur ein Gedankenspiel ist. Du hast zwar „Recht“, aber bekommst es nicht und jemand der „Unrecht“ hat, gewinnt den Preis. Wie ist das für Dich? Welche Gefühle kannst Du wahrnehmen?

Vielleicht bist Du enttäuscht oder frustriert. Vielleicht auch ärgerlich oder sogar wütend. Diese Gefühle machen Dich auf Deine Bedürfnisse aufmerksam. Welche Bedürfnisse sind das?

Ist Dir wichtig, dass es gerecht zugeht? Möchtest Du, dass andere Menschen Deine Urteile über Gut und Böse teilen können, weil es Dein Vertrauen in Deine eigenen Einschätzungen und Überzeugungen nährt? Möchtest Du, dass andere verstehen können, weshalb Du bestimmte Überzeugungen hast? Ist es Dir wichtig, Deine Werte vertreten zu können und hättest Du gern, dass andere diese Werte sehen können, anerkennen können und sich auch danach verhalten, weil es gemeinsame Werte sind?

Das Gedankenspiel ist hier zu Ende.

Also – würdest Du 10.000 € darauf verwetten, dass jemand „böse“ ist? Bei hohen Beträgen werden die Menschen plötzlich vorsichtig und sie überlegen, ob ihre Gedanken, Einschätzungen, Urteile wirklich so wahr sind, wie zuvor postuliert.

Menschen, die hohe Einsätze scheuen, obwohl sie innerlich überzeugt sind, reagieren dann mit Sätzen wie: „Naja, es scheint für mich halt so…“; „Ich glaube es schon, aber…“; „Ich bin mir nicht ganz sicher, wie…“

Der Absolutismus wird abgeschwächt und die Personen beginnen, die Verantwortung für ihre Äußerungen zu übernehmen. Die Menschen zeigen dann deutlicher auf, dass es lediglich ihre Meinung, ihre Annahme, ihre Vermutung ist. Zwei Wirklichkeiten können plötzlich im Raum stehen. (Huch, zwei Wirklichkeiten – gibt’s, doch gar nicht…)

Genau. Zwei wirkliche Wirklichkeiten, zwei reale Realitäten parallel nebeneinander – wie kann das sein? Und genau das kann der Ausgang sein, hinaus aus der absolutistischen Welt von „richtig und falsch“ und „gut und böse“.

Hindurch durch die Akzeptanz, dass gemeinsame Wirklichkeiten im Außen manchmal nicht da sind, weil wir alle unsere eigene Wirklichkeit nur im Inneren konstruieren und nicht mit allen Menschen deckungsgleich konstruieren.

Und aus diesem Übergang der Akzeptanz der unterschiedlichen Urteile und Bewertungen – die nie deckungsgleich sein werden – hinein in eine andere Welt. In eine Welt, in der es zwei Bereiche gibt, die eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit haben, mit anderen Menschen – egal aus welchem Land oder welcher Kultur – deckungsgleich unterwegs zu sein. Die Bereiche heißen Gefühle und Bedürfnisse. Denn die teilen Menschen weltweit.

Hinein in eine Welt, in der die Chance auf deutlich mehr Verständigung und Verständnis riesig ist. Hinein in eine Welt, in der Menschen sich geduldig zuhören, weil sie wissen, oder mehr noch – innerlich sogar tief überzeugt davon sind – das man mit dem Menschen gegenüber die gleichen Werte teilt.

Hinein in eine Welt, in der Menschlichkeit darin besteht, dass Menschen die Gefühle des Gegenübers gegenseitig wahrnehmen und auch die dahinterliegenden Werte/Bedürfnisse erkennen und sogar teilen können.

Eine Welt, in der es keine guten und bösen Menschen gibt, sondern nur Menschen die ihre Menschlichkeit gegenseitig anerkennen können und gewillt sind gemeinsame Lösungen zu suchen, mit denen sich alle wohl fühlen können.

Willkommen in der Welt der Gewaltfreien Kommunikation.

Eine wesentliche Grundlage für eine Welt, in der Menschlichkeit gelebt wird, ist es u.a. die Verantwortung für die eigenen Gedanken und Glaubenssätze zu übernehmen.

„Gut und böse, richtig und falsch – das ist nicht die Realität, sondern allenfalls meine eigene gedankliche Konstruktion. Das ist ein erster wesentlicher Schritt.

Der nächste Schritt vom Außen ins Innen, der nächste Schritt zum „bei sich selbst ankommen“, ist die Frage an uns selbst, wie es uns gerade emotional geht und was wir an dieser Stelle benötigen. Und das „benötigen“ bezieht sich hier nicht auf die äußere materielle Ebene, sondern auf die innere, seelische Bedürfnisebene. Was ist uns wichtig? Losgelöst von bestimmten Zeiten, Orten und Personen. Was ist uns allgemein wichtig?

Mit dem Hinterfragen unserer Gedanken und dem uns selbst zuwenden, verändern wir das Kriegsgeheul ins uns selbst. Es wird leiser und der innere Krieg wird schwächer. Es entsteht Raum für Gefühle und Bedürfnisse, die alle Menschen kennen – die unsere Menschlichkeit ausmachen. Sind dies nicht gute Aussichten?

Wir haben da eine Überzeugung und bitte prüfen Sie, ob sie für Sie passt:

Unsere Überzeugung und persönliche Erfahrung ist, dass ein Krieg nicht von heute auf morgen entsteht. Weder der kleine Krieg in der Partnerschaft noch der große Krieg zwischen Völkern.

Es gibt nicht den einen Schuldigen oder den Bösen, der, wenn er uneinsichtig ist, vernichtet werden muss. Das halten wir nicht für menschlich. Das ist nach unserem Verständnis nicht die kulturelle und evolutionäre Reife, zu der wir Menschen fähig sein können. Wir können viel mehr.

  1. Es gibt Menschen, die können ihre eigenen inneren Konflikte lösen, indem sie sich beiden inneren Stimmen zuwenden und ihre jeweiligen Bedürfnisse verstehen.
    Weltweit gibt es Menschen, die das gelernt haben.
  2. Es gibt Menschen, die können Konflikte zwischen zwei anderen Menschen lösen, indem sie ihnen helfen, die Schönheit ihrer jeweiligen Bedürfnisse wiederzuentdecken und indem sie darin unterstützen, gemeinsame Lösungen zu finden.
    Weltweit gibt es Menschen, die das gelernt haben.
  3. Es gibt Menschen, die können gemeinschaftlich denkende und verantwortlich handelnde Gruppen entwickeln, indem sie die angeborene, menschliche Fähigkeit von gegenseitigem Verständnis trainieren. Und Geduld, solange das Verständnis noch nicht vollumfänglich da ist.
    Weltweit gibt es Menschen, die das gelernt haben.
  4. Wir könnten auch weltweit in Frieden leben, wenn an all den Stellen, an denen Entscheidungen getroffen werden, die Einfluss auf das Leben anderer Menschen haben, Menschen säßen, die ausreichende Erfahrungen mit den obigen Stufen 1, 2 und 3 haben.
    Weltweit gibt es immer mehr Menschen, die diese Stufen gerade durchleben und gleichzeitig in diesen Positionen der verantwortlichen Entscheidungen stehen. Die aktuellen Nachrichten dieser Tage zeigen – es könnten ruhig noch mehr sein.  

Ein letzter Gedanke noch: Wenn wir appellieren, in jedem Konflikt beide Seiten zu sehen und den Hergang zu verstehen, dann heißt dies nicht, mit einem aktuellen Geschehen einverstanden zu sein. Doch wie in jedem kleinen Konflikt wirkt das Verstehen auch in großen Konflikten deeskalierend und bereitet den Boden für die nächsten tragfähigen Schritte in Richtung Frieden.

Zum „Sofort-Üben“: Stoppen Sie sich, wenn Sie bemerken das Urteile, Anschuldigungen oder Bewertungen in Ihnen aufsteigen. Halten Sie inne und fragen Sie sich: Ist das wirklich wahr, was ich gerade denke? Kann ich mir absolut sicher sein, dass dies die absolute Wahrheit ist?

Und sobald die Antwort „Nein“ lautet, gehen sie einen zweiten Schritt. Fragen Sie sich: Wie geht es mir damit emotional und was brauche ich an dieser Stelle?

(Unsere Gefühle und Bedürfnisse zur aktuellen Situation finden Sie am Ende des Coachingbriefes.)

Wochenaufgabe: Weitere Gedanken zum Thema Krieg und Frieden finden sich in der Rede von Astrid Lindgren. Als erste Kinderbuchautorin erhielt sie 1978 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In ihrer Dankesrede sprach sie u.a. auch über ihre Hoffnungen und Ängste und natürlich über Kinder. Es ist erstaunlich, wie aktuell diese Rede gerade in der heutigen Zeit ist.

Über diesen Link gelangen Sie zur Rede von Astrid Lindgren:
https://efraimstochter.de/167-Astrid-Lindgren-Niemals-Gewalt-Friedenspreis-des-Deutschen-Buchhandels.htm

Vielleicht möchten Sie in dieser Woche diese Zeilen auch mehrmals lesen und immer wieder mal auf sich wirken lassen. Wie geht es Ihnen damit? Welche Gefühle tauchen auf und auf welche Ihrer Bedürfnisse machen sie aufmerksam?

Aktuelles

Möchten Sie etwas für den Frieden tun?

Dann können Sie Menschen finanziell unterstützen, die Gewaltfreie Kommunikation gelernt haben und jetzt in der Ukraine als „Peace Maker“ (Friedensstifter) unterwegs sind.

Wir haben den Link auf Mikki Kashtans Webseite gefunden. Sie ist eine Trainerkollegin und wir sind dankbar für ihr Engagement und wir unterstützen sie gern.
https://www.gofundme.com/f/support-peace-makers-ukraine

Webinare

Gratis: „Zukunftsfähige Gruppenentscheidungen treffen“
Mit dem Modell „Systemisch Konsensieren“ tragfähige Gruppen-Entscheidungen treffen, die mit der höchstmöglichen Akzeptanz aller Beteiligten einhergehen.

Montag, 14.03.2022 um 18.00 Uhr

Sonntag, 20.03.2022 um 11.00 Uhr

Infos und Anmeldung:

https://www.edudip.market/w/312740

Gratis: „Der Frieden in mir“
Damit überhaupt ein Frieden im Außen entstehen kann, brauchen wir einen Frieden im Inneren. Im Workshop werfen wir einen Blick auf die kleinen inneren Kriege. Und wir stellen einen Ansatz für einen deeskalierenden, Frieden stiftenden inneren Dialog mit sich selbst vor und geben auch Zeit zum Ausprobieren.

Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/83368878799?pwd=M0tqRFJ0Tit5NHBSZEhObmFHVCtsUT09

Meeting-ID: 833 6887 8799
Kenncode: frieden
Schnelleinwahl mobil: 0049 69 71049922 ,, 83368878799# ,, *4704881#

Weitere Seminare

20.03.2022 Bildungsurlaub Einführung GfK Baltrum (Warteliste)
27.03.2022 Bildungsurlaub Einführung GfK Baltrum (5 Tage)

29.04.2022 Wandeltage 2022 – Jahresausbildung (WT 3, 6 Module, 18 Tage) (3 Plätze frei)
21.05.2022 GFK-Tag in Erfurt: https://www.gfk-info.de/seminar/gfk-tage-in-erfurt/

30.05.2022 Einführung in die GfK Erfurt Jugendberufshilfe Thüringen e.V. (2 Tage)
14.06.2022 Trainerinnenausbildung in Präsenz (TTT 41, 4 Module, 20 Tage – Trainerteam)
04.09.2022 Bildungsurlaub GfK und Führung in Dießen am Ammersee (5Tage)
27.11.2022 Bildungsurlaub Einführung GfK Spiekeroog (5 Tage)

Weiteres finden Sie auf unserer Website:
https://erfolgsschritte.de/seminare-trainings/termine.php

Es sind noch nicht alle Informationen zu den Seminaren aktualisiert; fragen Sie direkt bei uns nach, wenn Sie konkrete Fragen dazu haben.

Herausgeber:
Hartke Unternehmensentwicklung GmbH
Dunlopstraße 9, 33689 Bielefeld
Fon: 05205 / 7290525 und Fax: 05205 / 7290527
http://www.ab-ins-kloster.de
© Copyright Anja Palitza & Olaf Hartke

Unsere Beobachtungen zur Sofort-Üben-Aufgabe:

Anja: Oben auf liegt eine Unruhe. Ich will verstehen und ich brauche Klarheit, was die politischen Entscheidungen bedeuten und wie sie sich auswirken können. Tiefer in mir finde ich zu einer riesigen Traurigkeit und einem Schmerz: Ich möchte Frieden. Ich möchte Frieden auf der Welt. Ich habe Sehnsucht danach, dass alle Menschen in Frieden leben und aufwachsen können. Ich möchte, den Frieden in meinem Herzen spüren können. Ich möchte etwas tun und ich möchte dazu beitragen.

Olaf: Ich bin entsetzt, fassungslos. Traurig, wenn ich an die Menschen vor Ort denke. Besorgt und ängstlich, wenn ich an mögliche Zukunftsszenarien denke. Besonnenheit wünsche ich mir gerade. Mir ist wichtig, dass Entscheider nicht in Schwarz-Weiß-Denken verfallen, sondern ich möchte, dass Entscheider die Geduld haben zu verstehen und Bedürfnisse anzuerkennen. Ich hätte gern, dass Strategien gefunden werden, zu denen alle Beteiligten gemeinsam ja sagen können.

Möchten Sie etwas für den Frieden tun?

Dann können Sie Menschen finanziell unterstützen, die Gewaltfreie Kommunikation gelernt haben und jetzt in der Ukraine als „Peace Maker“ (Friedensstifter) tätig werden.

Wir haben den Link auf Mikki Kashtans Webseite gefunden. Sie ist eine Trainerkollegin und wir sind dankbar für ihr Engagement und wir unterstützen sie gern.
https://www.gofundme.com/f/support-peace-makers-ukraine

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