108/2013 Giraffen-Nektar

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

wow – das hat uns total überrascht! Zum letzten Coachingbrief gab es so viele Rückmeldungen, wie noch nie zuvor. Der Inhalt der Mails war geprägt von Wertschätzung, Verständnis und Dankbarkeit. Und das „Wow“ bezieht sich auf die Freude, die wir beim Lesen gespürt haben und die Lust, gleich an einem neuen Coachingbrief weiterzuschreiben.

Wir wünschen Ihnen eine gewaltfreie Woche.
Herzliche Grüße, diese Woche von uns beiden aus Jena

Anja Palitza & Olaf Hartke

  
Thema: Giraffennektar
 
Zitat: „Es gibt auf der Welt kaum ein schöneres Übermaß, als das der Dankbarkeit.“ (Jean de La Bruyère)

Beispiel: Am Freitagmorgen versende ich den Coachingbrief und während des ganzen Tages sehe ich auf meinem Handy, dass Rückmeldungen eintreffen. Da ich unsicher bin, wie der verspätete Coachingbrief aufgenommen wird, lese ich die Mails erst mal nicht. Erst am Abend schaue ich hinein und bin sofort erleichtert und begeistert von den Inhalten. Ich telefoniere mit Anja, die die Mails auch bekommt und auch sie verspürt eine riesige Freude darüber. Diese Freude möchten wir (mit-)teilen, beschließen wir und machen sie daher zum Thema dieser Ausgabe.    

Information: In Worte gefasste Rückmeldungen von Wertschätzung und Dankbarkeit nennt Marshall Rosenberg „Giraffensaft“. Die Rückmeldungen von anderen sind unterstützend, weil sie zeigen, ob man mit dem was man tut, zur Gemeinschaft und dem Wohl anderer beiträgt. Man erfährt sozusagen „aus erster Hand“, ob es einen Sinn ergibt und für andere wertvoll ist. Und nicht allein die Rückmeldungen von anderen sind hilfreich. Auch sich selbst Wertschätzung und Dankbarkeit entgegen zu bringen  für das Bemühen, gemäß der eigenen Werte und Bedürfnisse gehandelt zu haben. Sich selbst Wertschätzung und Dankbarkeit entgegenbringen zu können bedeutet auch, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

Zum „Sofort-Üben“: Lob an andere ist das Urteil, „wie gut“ sie etwas gemacht haben. Wertschätzung ist der Ausdruck der eigenen Gefühle und der erfüllten Bedürfnisse, wenn andere etwas getan haben, dass zu unserem Wohlbefinden beigetragen hat. Wie drückt man es aus? (Unser Vorschlag steht am Ende der Mail.) 
 
Wochenaufgabe: Achten Sie auf Gelegenheit, in denen Sie anderen Ihre Wertschätzung ausdrücken können. Wie hat das, was andere getan haben zu Ihrem Leben beigetragen?

Aktuelles: Wir sammeln gerade Zitate mit Bezug zur Gewaltfreien Kommunikation für ein „Zitate-Buch“. Wer mag, kann uns gern seine Lieblingszitate (bitte mit Verfasser) mailen.

Nächste Termine: www.ab-ins-kloster.de  

 

Herausgeber:
Hartke Unternehmensentwicklung GmbH
Dunlopstraße 9, 33689 Bielefeld
Fon: 05205 / 7290525 und Fax: 05205 / 7290527
© Copyright Anja Palitza und Olaf Hartke

 
Unser Vorschlag: Der Ausdruck von gewaltfreier (also nicht beurteilender Wertschätzung) erfolgt über die ersten drei Schritte des Modells. Es würde den Rahmen des Coachingbriefes sprengen, jede Eurer Rückmeldungen hier aufzugreifen – obwohl wir für jede Einzelne sehr dankbar sind und jede Einzelne in unseren Feedback-Ordner übertragen! Deshalb hier ein Auszug aus unserem Dankbarkeitstaumel in Form von „Beobachtung, Gefühl und erfülltes Bedürfnis“.

Anja:

Wenn ich lese, „Es ist ja auch eine Menge Arbeit, diese Zeilen jede Woche zu Papier zu bringen.“, dann bin ich erleichtert und auch ein wenig stolz, weil ich es genieße, wenn geleistete Arbeitsstunden gesehen und anerkannt werden.

Wenn ich lese, „Ich musste immer mehr lachen, weil ich mich empathisch so wunderschön mit-hineinsteigern konnte, es war eine wahre Freude.“, dann bin ich ganz fröhlich, weil ich an meine Freude an diesem Coachingbrief erinnert wurde und mich verbunden erlebt habe mit der Schreiberin.

Wenn ich lese, „…dass es in solchen Situationen eine gute Wahl ist, ganz dicht an sich selbst zu bleiben und von sich zu erzählen. Sich gegenseitig zu zeigen, macht uns menschlich.“, dann bin ich bewegt, weil ich mich verstanden erlebe, in einem mir besonders am Herzen liegenden Teil der Gewaltfreien Kommunikation.

Olaf:

Wenn ich lese, „Macht doch nichts, wenn der Coachingbrief später kommt, toll ist doch, dass Ihr ihn überhaupt schreibt.“, dann bin ich erleichtert, weil ich darin Verständnis dafür sehe, das mein Handeln akzeptiert und verstanden wird.

Wenn ich lese, „Ich bin für Eure Coachingbriefe jedesmal tief dankbar.“, dann fühle ich mich beschwingt und energetisiert, weil es mir ein Anliegen ist, mit dieser Arbeit zu bereichern.

Wenn ich lese, „Ich habe viel Spaß an Ihren Briefen und übe mit meinen Enkeln…“, dann bin ich berührt, erfreut und hoffnungsvoll zugleich, weil ich darin bestätigt sehe, dass Gewaltfreie Kommunikation so bereichert, dass sie auch zwischen den Generationen weitergetragen wird.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s